Die Sichere Amalgam-Entfernung

Informationen und Videos zum Thema Amalgam

Amalgam neben Gold: Warum diese Mischung besonders kritisch ist ... Amalgam neben Gold: Warum diese Mischung besonders kritisch ist ...

Amalgam besteht zu ca. 50 % aus Quecksilber und zur anderen Hälfte aus Silber, Zinn, Kupfer und Zink. In Deutschland muss Amalgam als Sondermüll entsorgt werden. Trotzdem wird es hierzulande noch häufig für Zahnfüllungen verwendet, während es in vielen Ländern verboten ist.

 

Durch Abrieb, Wärme und Säuren im Mund wird laufend Quecksilber aus Füllungen freigesetzt und gelangt in den Organismus. Dort wird es im Magen-Darm-Trakt, in den Nieren, in der Leber, im Zahnfleisch und Kiefer, im Zentralnervensystem und in anderen Organen und Geweben gespeichert. Welche Schäden es dort anrichten kann, erfahren Sie jetzt:

 

 

Video: Quecksilberfreisetzung aus Amalgamfüllungen

 

In diesem kurzen Video sehen Sie, dass Quecksilber schon bei geringster Stimulierung aus Amalgamfüllungen freigesetzt wird. Da das Video auf englisch ist, hier eine kurze Erläuterung:

  1. Der Zahn mit der Amalgamfüllung wird gekühlt und die Quecksilberfreisetzung mit einem Detektor gemessen. Ergebnis: Keine Quecksilberfreisetzung.
  2. Danach kratzt der Untersucher mit einer zahnärztlichen Sonde leicht auf der Amalgamoberfläche. In der Anzeige des Detektors sieht man, dass Quecksilber in einer Menge freigesetzt wird, die über der zugelassenen Raumluftkonzentration (100 Mikrogramm pro Kubikmeter) liegt, nämlich 116 Mikrogramm.

Eine solche Freisetzung findet auch statt, wenn Sie heiße Nahrungsmittel zu sich nehmen, kauen, Ihre Zähne putzen oder mit den Zähnen knirschen.

 

Video: Wie Quecksilber Nervenzellen zerstört

 

Quecksilber ist ein sog. Neurotoxin, also Nervengift, d.h. es führt zu massiven Schädigungen des Nervengewebes. So konnte in einem eindrucksvollen Experiment nachgewiesen werden, wie Quecksilber die Myelinscheide (Schutzhülle) der Nervenfasern zerstört. Dieser Mechanismus wird als mögliche Ursache der Multiplen Sklerose diskutiert.

 

Professor Fritz Lohrscheider von der Universität Calgary, Kanada, hat eine lebende Nervenzelle in einer Nährlösung mit dem Elektronenmikroskop gefilmt. Man sieht zunächst, wie die Nervenfaser geordnet und gleichmäßig wächst. Dann hat er eine winzige Menge Quecksilber der Nährlösung zugesetzt. Danach kann man beobachten, wie sich das Gewebe allmählich auflöst.

 

Derselbe Versuch wurde mit Cadmium, Blei und Mangan gemacht. Dabei blieb das Gewebe erhalten. Dieses Experiment beweist eindeutig, dass Quecksilber ein Nervengift ist.

 

 

 

Auf der nächsten Seite erfahren Sie, wie Die Sichere Amalgam-Entfernung durchgeführt wird.

 

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