Wie Sie die Quecksilberfreisetzung aus Ihren Amalgamfüllungen reduzieren können

 

Die Allgegenwart von Metallen in unserer industrialisierten Umwelt macht es unmöglich, eine Metallbelastung gänzlich zu vermeiden. Sie können jedoch mit verschiedenen Maßnahmen die Quecksilber-Belastung aus Ihren Amalgam-Füllungen wenigstens teilweise reduzieren.

 

Wenn Sie noch Amalgam im Mund haben

 

Quecksilber wird durch Hitze und Abrieb aus Ihren Amalgam-Füllungen freigesetzt: Mit jeder heißen Tasse Kaffee oder Tee sorgen Sie für zusätzlichen Nachschub. So hart es klingen mag: Reduzieren Sie heiße Getränke oder Nahrungsmittel, solange Sie noch Amalgam im Mund haben.

 

Vermeiden Sie auch unnötiges Kauen - zum Beispiel von Kaugummi.

 

Falls Sie nachts mit den Zähnen knirschen: Bitten Sie Ihren Zahnarzt, Ihnen eine sog. Knirscherschiene anzufertigen.

 

Kauen Sie keine Chlorella-Tabletten, bevor nicht alles Amalgam entfernt wurde!

Manche Menschen kauen vorbeugend Chlorella-Tabletten, weil diese Algen als Entgiftungsmittel gelten. Beim Kauen löst Chlorella Quecksilber aus den Füllungen, das Sie zusätzlich schlucken.

 

Machen Sie keine Fasten-Kur, bevor nicht alles Amalgam entfernt und eine Entgiftung begonnen wurde!

Ein Teil des Quecksilbers wird im Fettgewebe Ihres Körpers gebunden. Solange es dort gebunden ist, ist es relativ unschädlich. Wenn Sie fasten und das Fettgewebe in Ihrem Körper reduzieren, wird dieses Quecksilber freigesetzt. Dadurch wird es wieder gefährlicher für Ihre Gesundheit, weil es sich neue Bindungsstellen sucht, wie z.B. Enzyme, Hormone und Zellwände.

 

Machen Sie keine Candida-Therapie, bevor nicht alles Amalgam entfernt und eine Entgiftung durchgeführt wurde!

Menschen mit Amalgam-Füllungen haben oft eine starke Belastung mit Candida albicans (einem Pilz, der sich im Darm und manchmal auch auf der Mundschleimhaut ansiedelt). Diese Pilze bilden sog. Fuselalkohole, die unter anderem zu häufigen Kopfschmerzen führen können. Deshalb wird solchen Patienten oft angeraten, diese Pilze medikamentös (z.B. mit Nystatin®) zu beseitigen.

 

So lange Sie noch Amalgam im Mund und keine Schwermetall-Entgiftung durchgeführt haben, ist das ein fataler Fehler, der Ihnen erhebliche gesundheitliche Schäden zufügen kann. Warum? Dazu muss man wissen, wie es überhaupt zur Candida-Besiedlung kommt. Es gibt zwei Gründe dafür:

 

Quecksilber ist ein sog. Desinfiziens. Das bedeutet, es kann Bakterien abtöten. Wenn Sie Amalgam-Füllungen haben, schlucken Sie täglich geringe Mengen an Quecksilber. Dieses Quecksilber tötet einen Teil Ihrer sog. physiologischen Darmflora ab. Das sind Bakterien, die Sie natürlicherweise im Darm haben und die dort für bestimmte Stoffwechselprozesse notwendig sind.

 

Wenn ein Teil dieser Bakterien getötet wird, nehmen Pilze deren Raum ein.

Candida-Pilze speichern Quecksilber! Man vermutet, dass der Körper diese Pilze gewollt heran züchtet, um sie als „Sondermüll-Deponie“ für das Quecksilber zu nutzen und sich damit vor ihm zu schützen.

 

Wenn diese Pilze medikamentös abgetötet werden, wird auf einen Schlag eine große Menge an Quecksilber freigesetzt und im Körper verteilt, wo es die oben beschriebenen Schäden und Symptome hervorrufen kann.

 

Wenn überhaupt, dann ist eine solche Candida-Therapie nur sinnvoll, nachdem alles Amalgam entfernt und der Körper entgiftet wurde. Meistens ist sie danach überhaupt nicht mehr nötig: Wenn die Quecksilber-Belastung weggefallen ist und der Körper diese Sondermüll-Deponie nicht mehr braucht, verschwindet sie allmählich von selbst.

 

Dazu kommt, dass sich die natürliche Darmflora wieder regenerieren kann und die Pilze nach und nach wieder verdrängt.

 

Amalgam sicher entfernen lassen

 

Das giftigste nichtradioaktive Metall ist Quecksilber. Viele von uns tragen mehrere Gramm davon mit sich herum: In Ihren Amalgamfüllungen, im Gehirn, in den Nieren und in anderen Geweben und Organen.

 

 

Wie eine Belastung mit Schwermetallen diagnostiziert werden kann, erfahren Sie auf der folgenden Seite:

 

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