Wie Sie Folgebelastungen mit Schwermetallen reduzieren können

Ernährung

 

Vermeiden bzw. reduzieren Sie metallbelastete Nahrungsmittel wie Fische und Meersefrüchte, Waldpilze, Innereien sowie Leinsamen und Ölsaaten (letztere speichern erhebliche Mengen an Cadmium aus dem Boden, sofern sie nicht biologisch angebaut wurden). Verwenden Sie für Ihre Lebensmittel nur Töpferware, die als bleifrei gekennzeichnet ist. Verwenden Sie keine Töpfe und Pfannen aus Aluminium für das Kochen.

 

Trinkwasser

 

In vielen (vor allem älteren) Gebäuden bestehen die Wasserrohre aus Blei oder Kupfer und verunreinigen das Trinkwasser mit diesen Metallen. Mit einem guten Filter, der direkt am Wasserhahn angebracht wird, können Metalle und andere Schadstoffe zuverlässig herausgefiltert werden.

 

Medikamente und Impfstoffe

 

Viele Medikamente enthalten metallische Zusätze wie Titanoxid oder Aluminiumverbindungen. In manchen Impfstoffen und in Kontaktlinsen-Reinigern ist Thiomersal, eine Quecksilberverbindung, enthalten. In Abwandlung des bekannten Arzneimittelwerbespruchs rate ich Ihnen deshalb: "Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob die verordneten Präparate Metalle enthalten und bitten Sie ggf. um metallfreie Alternativen."

 

Kosmetika

 

In sehr vielen Kosmetika (vor allem Deodorants) sind Aluminium-Verbindungen enthalten. Sonnencremes wird sehr oft Titanoxid beigefügt. Alle diese Metalle werden über die Haut in den Körper aufgenommen. Achten Sie deshalb beim Kauf darauf, welche Zusammensetzung die Produkte haben und wählen Sie metallfreie Alternativen.

 

Schmuck, Piercings und Tätowierungen

 

Wenn man es ganz genau nimmt, sollte auf jede Art von metallischem Schmuck verzichtet werden. Wenn Sie dazu nicht bereit sind (wofür ich durchaus Verständnis hätte), sollten Sie wenigstens auf billigen Schmuck aus Nichtedelmetallen (Nickel!) und mit unbekannter Zusammensetzung verzichten.

 

Dasselbe gilt auch für Piercings, die meistens aus Stählen mit zweifelhaften Zusammensetzungen bestehen. Tätowierfarben enthalten oft Metalle, die mit der Tätowierung in die Haut gebracht werden.

 

Münzen

 

Diesen Metallkontakt werden Sie wahrscheinlich nicht vermeiden können. Trotzdem sollten Sie es wissen: Die 1-Euro-Münze enthält Nickel. Aber wer weiß, wie lange es den Euro noch gibt ...?

 

Rauch und Abgase

 

Der Metallbelastung aus Industrie- und Auto-Abgasen werden Sie ebenfalls kaum entrinnen können. Aber auch Tabakrauch enthält gefährliche Metalle wie Cadmium und Blei. Versuchen Sie wenigstens, diesen zu entgehen.

 

 

 

Weitere Informationen zum Thema Entgiftung folgen demnächst.

 

 

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